Der Rettungsdienst - "Immer nah am Menschen"
Jeder Handgriff sitzt
Die Frau ist ratlos. „Sie wurde plötzlich weiß, wie eine Wand“, wies sie auf die junge Dame im Bett hin. Im Augenblick geht es etwas besser, doch sobald die Frau aufsteht, geht es Ihr wieder sehr schlecht.
Die Rettungsassistenten vom Deutschen Roten Kreuz in Verden messen den Blutdruck, Puls (Herzschläge pro Minute), die Sauerstoffsättigung im Blut und schauen sich eine EKG-Ableitung an.
"die Transportfähigkeit herstellen"
Bevor heute ein Patient ins Krankenhaus gebracht wird, kümmern sich die Mitarbeiter des Rettungsdienstes intensiv vor Ort um ihn.
Im Fachjargon heißt es, „die Transportfähigkeit herstellen“.
Rettungssanitäter und Rettungsassistenten verfügen über ein hohes Maß an notfallmedizinisches Wissen um dem Notarzt, in lebensbedrohlichen Situationen, fachgerecht zu assistieren.
Ein Zeichen dafür, dass sich das Berufsbild in den vergangenen Jahren grundlegend gewandelt hat.
Seit 1989 gibt es nicht mehr nur den Anlernberuf Rettungssanitäter mit einer Ausbildung von 520 Stunden. Vielmehr ist Rettungsassistent ein anerkannter Beruf mit einer kombinierten Ausbildung an speziellen Einrichtungen wie der Rettungsdienstschule in Goslar, in Krankenhäusen und an sogenannten Lehrrettungswache.
das gute Gefühl
Von den Lehrrettungswachen in Verden und Wulmstorf, sowie in Achim und Ottersberg, rücken die Fahrzeuge vom DRK- Kreisverband Verden aus, um in Not geratenen Menschen zu helfen.
Es sind zusammen acht Rettungswagen, wovon sechs Fahrzeuge rund um die Uhr im Einsatz sind. Hinzu kommen zwei sogenannte Notarzt-Einsatzfahrzeuge (NEF); eines ist in Verden, das zweite in Achim stationiert.
Unsere Mitarbeiter werden ständig weiter- und fortgebildet, so haben die Patienten das gute Gefühl, beim Deutschen Roten Kreuz, in den besten Händen zu sein.


